Ausbildungspatenschaften für Lüneburg - Helfen Sie mit!

Ehrenamtlich getragene Angebote zur Berufsorientierung und Ausbildungsbegleitung

Die Ausbildungsbrücke im Landtag

Am 12.04.2018 besuchten wir den niedersächsischen Landtag. Klaus Holtkamp, der regionale Ansprechpartner für Niedersachen und Schleswig-Holstein, organisierte den Tag.

Gudrun Britt, Claus Petersen, Gerhard Müller, Heinrich Bär, Klaus Riecken, Rolf Eggert und Walter Koch von der Ausbildungsbrücke Lüneburg und Günter Kloska von der Ausbildungsbrücke Uelzen vertraten die Ausbildungsbrücke im Lebensraum Diakonie e.V. Lüneburg-Uelzen.

Wir starteten im Georg-von-Cölln-Haus. Diese denkmalgeschützte Immobilie, die im 19. Jahrhundert als Lager für einen Eisenwarengroßhandel errichtet worden ist, wurde während der Umbauphase als „Interimsplenarsaal“ genutzt und dient nun als Besucherzentrum.

Herr Köhler von der Landtagsverwaltung erläuterte den Ablauf des Rekonstruktionsprozesses und bald ging es durch den unterirdischen Verbindungstunnel in das Leineschloss und in den neugestalteten Landtag. Nun konnten wir uns selbst von den Qualitäten des Umbaus überzeugen und nahmen auf den wohl designten Sitzmöbeln der Abgeordneten Platz, um den Erläuterungen über Prozesse und Abläufe im Landtag zu folgen.

Um 15.00 Uhr waren wir zur Diskussion mit Abgeordneten im Besucherzentrum verabredet. Mareike Wulf (CDU Landtagsfraktion) und Detlev Schulz-Hendel (Bündnis90/ Die GRÜNEN Landtagsfraktion) standen uns Rede und Antwort. Beide sind am 15. Oktober 2017 erstmalig in den Landtag gewählt worden, und so drehten sich die ersten Fragen um das Thema „Wie finde ich mich in der neuen Aufgabe zurecht? Wie gehe ich mit meinen Ambitionen und Gestaltungsmöglichkeiten um?“

Wir nutzten die Chance, unseren Abgeordneten die Idee des Patenmodells näher zu bringen, und daraus entwickelte sich eine lebhafte Diskussion zu den Themen Ausbildung und Migration. Sprachförderung wird als wichtiges Kriterium anerkannt. Angeregt wurde von der Ausbildungsbrücke Lüneburg den Auszubildenden mit Migrationshintergrund einen Nachteilsausgleich (wie es bereits heute für Behinderte möglich ist) bei Sprachproblemen einzuräumen. Die Einführung von Teilqualifizierung z. B. für Teilmodule könnte die Sprachhürde im dualen Ausbildungssystem migrationsfreundlicher gestalten.

Wir waren uns einig: Sprachförderung ist das A & O der Integration und Bildung ist unsere wichtigste Ressource!

Das Patenmodell Niedersachsen bedankt sich bei den Abgeordneten für die offene und authentische Diskussion und wünscht sich für die Zukunft Unterstützung bei der Umsetzung der regionalen Projekte.

Klaus J. Holtkamp

 

 

Ähnliche Artikel

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht




Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Top